The Fauves

The Fauves
von Jean-Louis Ferrier
Taschenbuch, 224 Seiten,
Maße: 24 x 30 cm,
Editions Pierre Terrail
Englische Ausgabe

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Fauvismus

Erstmals wurde diese Bezeichnung für einen neuen Kunststil aus Anlass des Pariser Herbstsalons im Jahre 1905 benutzt.

Ein Kunstkriker, der auf dem Salon zugegen war, sah eine Bronzeskulptur inmitten der Arbeiten von André Derain, Henri Matisse und Maurice de Vlaminck und äußerte sich leicht aufbrausend mit den Worten: Das ist Donatello in der Meute wilder Tiere."

Die "jungen Wilden" des frühen 20. Jahrhunderts, die alle zwischen 1870 und 1880 geboren wurden, ließen sich von den farbenfrohen Arbeiten der beiden Maler Gauguin und Van Gogh inspirieren.

Doch im Gegensatz zu diesen fanden die Fauvisten in der Verwendung fast reiner, kaum abschattierter Farben ihr Ausdrucksmittel. Ihr Anliegen war auch, sich von der farbgenauen Wiedergabe der Wirklichkeit zu lösen. In der Wahl ihrer Farben versuchten sie, die eigene spontane Schöpferkraft, die subjektive Wahrnehmung und die jeweilige innere Verfassung auszudrücken.
Farben wurden in ihren Bildern rhythmisch aufgetragen und mit zerfließenden Linien verschmolzen.

In Deutschland wurde ihr Stil hauptsächlich von der Künstlergruppe
"Die Brücke" aufgegriffen, zu deren "farbenfreudigen" Hauptvertretern Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel zählten. Auch in Alexej von Jawlenskys Werk findet man Einflüsse des Fauvismus.

Die so genannten Brabanter Fauvisten, auch "Brüsseler Koloristen" genannt, erhielten durch die Eröffnung der Galerie Georges Giroux ab 1912 einen wichtigen Ausstellungsort für ihre "neue Kunst".

Zu dieser Gruppe belgischer Künstler zählten Ferdinand Schirren, der die Aquarelltechnik bevorzugte, August Oleffe, Rik Wouters, Louis Thévenet, Jean Brusselmans und Willem Paerels.

Als Reaktion auf den Fauvismus entstand in den Jahren 1907/08 die Gegenbewegung
Kubismus, deren Hauptvertreter Pablo Picasso, Georges Braque und Juan Gris waren.


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