|
Neue Malerei
Erwerbungen 2002 - 2005
Frieder Burda, Kunstsammler und Museumsstifter, hat
in den Jahren 2002 bis 2005 rund 100 Gemälde
zeitgenössischer Künstler erworben. Zur
Ausstellung dieser Werke vom 25. Februar bis zum
26. Juni 2006 im Museum an der Baden-Badener
Lichtentaler
Allee macht ein Begleitband mit 36
Künstlern bekannt, deren Arbeiten Frieder
Burdas Interesse und Gefallen gefunden haben,
weswegen sie Aufnahme in seine Sammlung fanden.
Einem Vorwort des Mäzens und einführenden
Worten zur modernen Malerei folgt deren
Präsentation in alphabetischer Reihenfolge der
Künstlernamen.
Eine bunte Vielfalt tut sich auf. Sei es, was das
Alter der Künstler angeht, begonnen bei
Georg
Baselitz, Jahrgang 1938, und geendet bei
Sebastian Ludwig, Jahrgang 1977. Sei es, was deren
Sujets oder Maltechniken anlangt.
Stillleben, Landschaften, Porträts,
Gebäude und vieles mehr sind in Öl,
Acryl, Lack, Kohle, Sprayfarbe oder gar Zahnpasta
auf Leinwand Holz, Papier oder Nessel
festgehalten.
Einigen Künstlern sind von verschiedenen
Autoren kurze Aufsätze gewidmet, wobei
Heribert
C. Ottersbach und Simon Pasieka "sich selbst
erklären."
Allen Künstlerinnen und Künstlern ist
eine Kurzbiografie mit ihrem Werdegang zugeordnet,
auch dem im Jahr 2005 verstorbenen Dieter
Krieg, von dem sieben Arbeiten in diesem
abwechslungsreichen Sammelwerk zu finden sind.
Das in bewährter Qualität sehr
ansprechend gestaltete Buch vermittelt nicht nur
den Eindruck, es lohne sich allemal, die Exponate
vor Ort auf sich wirken zu lassen. Es scheint auch
durchaus lohnend, den heimischen Bücherbestand
damit zu bereichern und vor allem, nicht nur einmal
darin zu blättern und sich der individuellen
Malerei zu erfreuen.
Das Buch ist im Hatje Cantz Verlag erschienen.
Rezension:
Rika Wettstein, Baden-Baden
|
|

Neue Malerei
Museum Frieder Burda
Erwerbungen 2002-2005
Herausgeber: Stiftung Frieder Burda, Text
von Frieder Burda, Reinhard Spieler,
Andreas Zimmermann, Bettina Högner,
Florian Illies, Judith Irrgang, Heribert
C. Ottersbach, Simon Pasieka, Frank
Schmidt, Daniel Schreiber, Daniel
Spanke
144 Seiten, 113 farbige Abbildungen,
Festeinband mit Schutzumschlag, Hatje
Cantz Verlag

|
|