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Die Krimiautoren Ummenhofer und
Rieckhoff schreiben über wahre Verbrechen in
Südbaden..
Zehnfachmord im Forsthaus
Sonst denken sie sich Verbrechen
aus, die viele tausend Leser faszinieren. (Der
nächste Fall ihres Kult-Detektives Hubertus
Hummel erscheint 2009 bei PIPER). Nun nehmen sich
die Krimiautoren Stefan Ummenhofer und Alexander
Rieckhoff gemeinsam mit dem
Kriminalitätsexperten Ralf Döbele aber
echte Verbrechen vor. "Morde vor der Haustür"
heißt ihr neues Buch, das die 15
rätselhaftesten Kriminalfälle in
Südbaden behandelt. Darunter auch ein
spektakulärer Fall aus dem Raum
Baden-Baden.
Südbaden gilt gemeinhin als Provinz. Die
spektakulären Verbrechen - die geschehen
anderswo. Falsch: Die Autoren haben 15 besonders
rätselhafte oder Aufsehen erregende
Kriminalfälle gesammelt, die sich in den
letzten acht Jahrzehnten in Südbaden
zugetragen haben.So etwa im Raum Enzklösterle.
Dort haben sich die Autoren auf die Spuren eines
Zehnfach-Mordes im Forsthaus Rombach zum Ende des
Zweiten Weltkrieges begeben. Bis heute gibt es die
wildesten Theorien darüber, wer die Familie
inklusive eines vier Monate alten Babys so brutal
und kaltblütig umgebracht hat.
Die Ortenau stellt einen weiteren Schwerpunkt dar.
Den Fall des unter anderem in Hornberg mordenden
und "Schwarzwald-Bestie" genannten Heinrich
Pommerenke greifen die Autoren ebenso auf wie einen
grausamen Doppelmord an Mutter und Tochter 1977 in
Offenburg oder die Geschichte des "Phantoms von
Kehl". Sie berichten außerdem über einen
Mörder, der zum Bestsellerautor wurde, eine
Millionärsgattin, die ihren Ehemann umbrachte,
eine Schreckensfahrt auf der Autobahn A81.
Das Buch ist im Romäus
Verlag
erschienen.
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