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Karlsruhe
Bilder der Fächerstadt
Michael Hübl, versierter Kenner von Kunst und
Geschichte der Region, klagt in seinem Vorwort: "So
viele Seiten, so wenig Platz." So wenig Platz
für Text meint er damit. Denn über die
ehemalige Landeshauptstadt Badens, letzte
Residenzstadt der ehemaligen Markgrafschaft Baden
und des späteren Großherzogtums,
ließe und lässt sich ungemein viel
berichten. Indes trägt das Buch den
Untertitel: "Bilder der Fächerstadt" und ist
damit eindeutig als Bildband zu identifizieren.
Beim ersten Blättern darin wird bereits
deutlich, dass es den Fotografen Andreas Keil und
Bernhard Schmitt vorzüglich gelungen ist,
nicht nur Karlsruhes einzigartige
Fächerstruktur mittels wohl geratener
Luftaufnahmen wiederzugeben, sondern eine Vielzahl
an Plätzen, Gärten und Gebäuden
besonders einladend abzulichten.
Sie haben ihre Bilder themenbezogen sortiert,
begonnen beim grünen Charakter der Stadt,
gefolgt von Geschichtlichem, Architektur, Kunst,
Wissenschaft, Stadtleben, Verkehr, Arbeitsleben und
selbstverständlich Karlsruhes Eigenschaft als
"Residenz des Rechts" bis hin zu den Stadtteilen.
Michael Hübl hat trotz des von ihm beklagten
Platzmangels souverän, kurze und dennoch sehr
informative Texte dazu verfasst, welche wie die
Bildunterschriften auch in deutscher, englischer
und französischer Sprache angeboten
werden.
Gelungen ist dem Trio eine sehr ansprechende
Komposition aus Wort und Bild, welche wahrlich
keinen Anlass zur Klage bietet, sondern
Einheimischen und Gästen der Stadt deren
attraktiven Facettenreichtum bestens vermitteln
kann.
Das Buch ist im G. Braun Buchverlag Karlsruhe erschienen.
Rezension:
Rika Wettstein, Baden-Baden
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Karlsruhe. Bilder der Fächerstadt
Michael Hübl, Andreas Keil, Bernhard
Schmitt
dreisprachig, deutsch, englisch,
französisch, 192 Seiten, 205
Farbabbildungen, Festeinband, G. Braun
Buchverlag

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