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Die Hypermacht
USA in Nahaufnahme
"Von den USA lernen, heißt siegen lernen!"
Das glatte Credo aller überzeugten
Transatlantiker birgt einen tieferen Sinn.
Tatsächlich sind die USA uns Europäern
voraus. Jenseits des Atlantiks findet sich eine Art
Labor, in dem eine Lebens- und Gesellschaftsform
getestet wird, die trotz fortgeschrittener
Globalisierung für den alten Kontinent immer
noch Zukunft ist. Die USA experimentieren mit einer
zukünftigen Kultur universeller
Verfügung. Verfügung über sich,
über andere. Verfügung über Sprache,
über Natur. Der ungezügelte Drang nach
Steigerung der Macht über Waren, Geld, Bilder,
Körper, über den Tod selbst bildet die
Triebfeder der US-Kultur und garantiert zugleich
ihre Universalität. Nur wer in diese
Tiefenzonen des amerikanischen
Selbstverständnisses vordringt, begreift, was
die Rede vom "Modell" Amerika wirklich bedeutet und
erahnt die Dimensionen der traumatischen Erfahrung
des 11. September als "Pearl Harbour der
industriellen Zivilisation".
Stefan Fuchs hat markante Fragen gestellt an
Richard Sennett, Gore Vidal, Noam Chomsky, Benjamin
R. Barber, Joshua Meyrowitz, Thomas Frank, Morris
Berman, Dan Clawson, Eduardo Lourenco.
Über den Autor:
Stefan Fuchs besuchte das Markgraf Ludwig Gymnasium
in Baden-Baden, danach Studium der Vergleichenden
Literaturwissenschaften in New York, Paris,
Coimbra, Saarbrücken und Perugia, mit
anschließender Promotion. Freier
Rundfunkjournalist für den SWR, WDR, Deutsche
Welle und Deutschlandfunk sowie Lehrbeauftragter
für Journalismus an der Universität
Karlsruhe. Journalistische Großprojekte:
"Terror Ökonomie - Läßt sich der
globale Wettbewerb steuern?" (1998), "Die
Stalinismusdebatte in Frankreich" (1998), "Zwischen
Globalisierungsfieber und Drittem Weg - Das Europa
des 21. Jahrhunderts" (1999), "Humboldt im
Windkanal – Was wird aus den deutschen
Universitäten" (2001) und "Total Global"
(2004). Stefan Fuchs lebt in Baden-Baden.
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Die Hypermacht
USA in Nahaufnahme. Mit Beiträgen von
Richard Sennett, Gore Vidal, Benjamin R.
Barber, Noam Chomsky u. a.
Herausgeber: Stefan Fuchs
159 Seiten, Edition Nautilus

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