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Parallelen und Paradoxien
Kultur kann Frieden stiften, Sprache politische
Gräben überwinden. "Parallelen und
Paradoxien" gibt Einblicke in eine tiefe
Freundschaft, zeigt Daniel Barenboim und Edward W.
Said, den großen israelischen Musiker und den
palästinensischen Gelehrten und Experten des
Nahen Ostens, im Gespräch. Beiden ist die
Musik eine alles verbindende Ordnung, die für
sie vor allem Bewegung und Begegnung bedeutet, den
Kontakt mit dem anderen, dem vermeintlich Fremden.
1999 führten sie in ihren "Weimarer
Experiment" erstmals arabische, israelische und
deutsche Musiker zu einem Orchester zusammen und
schufen Freiden auf kleinem Raum. Musik muss
gespielt, Ideen müssen ausgesprochen werden.
So lautet das Credo dieses Buches, und beispielhaft
führen Barenboim und Said uns hier die
Bedeutung und die Fruchtbarkeit von unmittelbarer
Begenung und gegenseitigem Austausch vor.
Edward W. Said wurde 1935 in Jerusalem geboren. Er
lehrte an der Columbia University Anglistik und
Vergleichende Literaturwissenschaften und hat
zahlreiche Bücher verfasst. Im Berlin Verlag
erschienen zuletzt seine Autobiographie "Am
falschen Ort" (2000) und "Das Ende des
Friedensprozesses" (2002). Er starb im September
2003.
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Parallelen und Paradoxien
von Daniel Barenboim, Edward W. Said
249 Seiten, gebundene Ausgabe, Berlin
Verlag

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