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Markgräfin Amalie von
Baden
(1754-1832)
Amalie von
Baden
war eine faszinierende Persönlichkeit. Die
Tochter der Landgräfin Caroline von
Hessen-Darmstadt heiratete knapp 20-jährig
Erbprinz Karl Ludwig von Baden. Nach dem
frühen Tod ihrer Schwiegermutter galt Amalie
als Autorität am badischen Hof. Um durch eine
Wiederverheiratung ihres Schwiegervaters nicht als
Erste Dame verdrängt zu werden, sorgte sie
dafür, dass dieser eine nicht
standesgemäße Ehe mit ihrer Hofdame
Luise von Geyersberg einging. Äußerst
ehrgeizig und standesbewusst verstand es Amalie,
ihre Töchter an einflussreiche
Fürstenhöfe zu verheiraten. Zu ihren
Schwiegersöhnen gehörten u. a. Zar
Alexander I. und König Maximilian I. von
Bayern. Vergebens versuchte die entschiedene
Napoleon-Gegnerin die Hochzeit ihres Sohnes
Karl
mit Stéphanie de
Beauharnais,
der Adoptivtochter Bonapartes, zu verhindern. Da
diese Ehe ohne Erben blieb, musste Amalie
schließlich akzeptieren, dass die Nachkommen
der Hofdame Luise von Geyersberg die Herrschaft in
Baden antraten.
Das Buch ist im Pustet Verlag erschienen.
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Markgräfin Amalie von
Baden (1754-1832)
von Anna Schiener
208 Seiten, gebundene Ausgabe, Pustet
Verlag Regensburg

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