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Nach Ludwig Georgs Tod im Jahr 1761 übernahm dessen jüngerer Bruder August Georg die Regentschaft und bemühte sich um die Selig- oder Heiligsprechung seines Vorfahren, indem er einige bereits gesammelte Nachweise darüber, dass Bernhard seit "undenklichen Zeiten", was nach den Vorgaben des Papstes Urban VIII. (1623-1644) mindestens 100 Jahre öffentlicher Verehrung bedeutete, verehrt wurde, nach Rom sandte.

1767 wurde aufgrund dessen der Generalvikar Turins beauftragt, die Untersuchung bezüglich der Verehrung Bernhards und der erfahrenen Wunder einzuleiten. 1769 wurden die Ergebnisse Papst Clemens XIII. vorgelegt, der entschied, dass der Akt der Seligsprechung eingeleitet werden sollte. Sein Nachfolger, Clemens XIV., bestätigte am 16. September 1769, 311 Jahre nach Bernhards Tod, dass Bernhard als Seliger von der katholischen Kirche anerkannt worden war und die öffentliche Verehrung demzufolge zu Recht erfolgen könne.

Die nächste Stufe dieses Prozesses wäre die Heiligsprechung gewesen, was wiederum erhebliche Kosten verursacht hätte, weswegen Markgraf August Georg darauf verzichtete.

Er verzichtete allerdings nicht auf Feiern aus Anlass der Seligsprechung Bernhards II. von Baden. Am 24. Juli 1770 wurde der Selige Bernhard im Rahmen dieser Feierlichkeiten neben St. Georg, dem bisherigen Schutzpatron der Markgrafschaft, zum weiteren Schutzpatron ernannt.

© 2001 Rika Wettstein, Baden-Baden

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Statue in Baden-Baden

 

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