Der Tod des Vaters ließ ihn 1453 nach Baden zurückkehren. Er übernahm gemäß dem väterlichen Testament die Herrschaft der Stadt Pforzheim und umliegender Dörfer und Weiler, Schloss Eberstein und noch eine Vielzahl weiterer Bugen und Städte, zudem erhielt er zahlreiche Rechte auf Ämter und Lehen.

1454 beantragte die ehemals belagerte Stadt Esslingen bei Kaiser Friedrich III., unter den Schutz der badischen Markgrafen Karl I. und Bernhard II. gestellt zu werden, weswegen sich eine Abordnung, zu der auch Bernhard II. gehörte, nach Wien begab, um des Kaisers Zustimmung einzuholen.

Es ist gut möglich, das Bernhard II. dort von den Plänen eines Kreuzzuges gegen die Türken erfahren hat, denn kurz darauf übertrug er alle Regierungsgeschäfte für zehn Jahre seinem Bruder Karl mit der Absicht, im Auftrag Kaiser Friedrichs III. für das Wohl des Christentums in den von den Türken besetzten Gebieten zu wirken.

Griechenland, der äußerste östliche christliche Vorposten war jahrzehntelang von den Türken belagert gewesen. Im März 1453 war Konstantinopel, die Hauptstadt des griechischen Reiches, in einer fürchterlichen Schlacht von den Türken eingenommen worden. Deshalb sah speziell Kaiser Friedrich III. die dringende Notwendigkeit, gegen die Türken vorzugehen.

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Statue in Pforzheim/Baden

 

Statue katholische Kirche in Pforzheim/Baden


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