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 Steinstraße,  Bäderstraße,  Römerplatz

Zwischen dem Hotel "Am Markt" und dem Restaurant "Rathausglöckel" führt die Steinstraße hinab und direkt auf ein Haus zu, dem eine weitere Geschichte innewohnt: das Eckhaus mit der Adresse Bäderstraße 2. In dem damals zweigeschossigen Giebelgebäude wohnte im August 1867 der russische Dichter Fjodor Michailowitsch Dostojewskij mit seiner jungen Frau Anna. Durch Dostojewskijs Spielleidenschaft bedingt plagten extreme Geldnöte das Paar und zwangen es schließlich, fluchtartig die Stadt zu verlassen. Eine Büste des russischen Künstlers ziert das Haus und zieht Schaulustige, worunter sich auch viele Russen befinden, an.

Die Bäderstraße ist die Querverbindung zur Gernsbacher Straße und zur Sophienstraße und führt direkt zu den Bädern, besser gesagt zum Friedrichsbad.

Steinstraße, Bäderstraße und Römerplatz

Interessanter dürfte ein Erkundungsgang zum die Steinstraße verlängernden Römerplatz sein. Auf der südlichen Seite befinden sich Einzelhandelsgeschäfte und Beherbergungsbetriebe, während gegenüber das majestätisch anmutende Friedrichsbad, die römischen Soldatenbäder und das
Kloster vom Heiligen Grab zu entdecken sind.

Der Platz vor dem Kloster und das Kloster selbst haben eine sehr bewegte Geschichte hinter sich. Sie reicht von den Badeherbergen Ungemach,
Engel und Salmen mit allen Querelen um die Thermalwassernutzung und sonstigen Problemen über den Bau des Augustabades, dem nur 69 Jahre Existenz beschieden waren, bis hin zur Schließung des Klosters vom Heiligen Grab und der Versteigerung seines umfangreichen Inventars im Sommer 2003.


Die Neuordnung des Bäderbezirks, die im Jahr 1960 begonnen hat, bescherte der Stadt das so genannte Kurmittelhaus, welches im Volksmund "Neues" Augustabad genannt wurde. 1985 folgte die feierliche Einweihung der Caracalla-Therme, der eine Umgestaltung und Erweiterung des Kurmittelhauses vorausgegangen war.

Die
Caracalla-Therme, deren offizielle Adresse ebenfalls Römerplatz lautet, befindet sich auf einem Terrain, das bis zum 19. Jahrhundert außerhalb der Stadtmauern lag. Zwischen dem Kloster vom Heiligen Grab und der Spitalkirche zog sich die Stadtmauer vom neuen Schloss kommend bis zum Spitaltor oder Gernsbacher Tor, durch welches die heutige Gernsbacher Straße führte. Sie können also in Ihrer Fantasie einen Blick über die Stadtmauer nach draußen oder je nach Position in die Stadt hinein werfen und dabei erkennen, dass es im mittelalterlichen Baden doch recht beengt zugegangen sein muss, wenn bedacht wird, dass der großzügige Platz vor Friedrichsbad und Kloster dicht bebaut gewesen ist. Viel Grün, wie heute vorzufinden, war innerhalb der Stadtmauer sicher nicht vorhanden.

Zeit zur Muse war höchstens Gästen vorbehalten und keinesfalls den Bäckern, Metzgern, Küfern und Gastwirten, die ihrem Broterwerb in diesem Teil des Bäderviertels nachgingen. Auch heute lebt die Mehrzahl der Menschen, die hier arbeiten, von der Aufgabe, Gäste und Einheimische möglichst optimal zu bedienen.


Mehr über das Bäderviertel:
Sonnenplatz
Marktplatz
Gernsbacher Straße
Sophienstraße


 

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