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 Gernsbacher Straße

Vor der Umgestaltung des Bäderbezirks endete die Gernsbacher Straße nicht an der Stelle, an welcher sich das Gernsbacher Tor befunden hat. Sie führte an Häusern, die teilweise bereits im Mittelalter außerhalb der Stadtmauer gebaut worden waren, vorbei nach Ebersteinburg. Heute wird dieses lange Teilstück der früheren Gernsbacher Straße, das zum Teilstück in der Innenstadt keine Verbindung mehr hat, Rotenbachtalstraße genannt.

Dem Rotenbächel oder Rotenbach verdankt das Areal, welches nahe der Caracalla-Therme beginnt, seinen Namen. Dort befindet sich auch das frühere Großherzogliche Landesbad, das 1890 in Betrieb genommen wurde und als Nachfolger des fürstlichen Freibades oder Armenbades gesehen werden kann, in welchem die Gäste, "deren Mittel zum Gebrauch einer Badekur in den Hotels nicht ausreichen", Aufnahme fanden. Mehrfach umgestaltet und erweitert bietet es heute als Rheumazentrum Baden-Baden seine Dienste an.

Doch so weit soll Sie die Bäderviertel-Tour nicht führen. Verharren Sie am Römerplatz und betrachten Sie das gepflegte Grün neben der Caracalla-Therme. Nichts deutet mehr drauf hin, dass hier einmal eine Häuserzeile gestanden hat. Keine Spur ist vom Hotel "Geist" übrig geblieben, jenem beliebten Versammlungsort, in dessen Nebenzimmer beispielsweise 1966 nachdenkliche Zeitgenossen Demonstrationen gegen die so genannten Notstandsgesetze planten.

Bäderwiese wird das gepflegte Grün genannt. Später werden Sie nochmals an diesen Ort zurückkehren.

Vorerst sollten Sie einen Blick auf den liebevoll restaurierten Sankt-Georgs-Brunnen vor dem
Hotel "Am Friedrichsbad" werfen, um dann dem Verlauf der Gernsbacher Straße ins Stadtinnere zu folgen. Erfreuen Sie sich an sorgfältig dekorierten Schaufenstern, in denen eine Vielzahl an zur Schau gestellten Waren das Interesse der Käufer wecken will.

Überqueren Sie die Bäderstraße bei der Bäder-Apotheke. Sie befindet sich in einem Haus, in welchem Heilkundige verschiedenster Fachrichtungen seit Jahrzehnten Patienten zur Linderung ihrer Beschwerden oder zu Genesung verhelfen. Zuvor war das Haus als Hotel mit dem geschichtsträchtigen Namen "Salmen" geführt worden.



Der weitere Verlauf der Gernsbacher Straße wartet nicht nur mit zusätzlichen Geschäften auf sondern ermöglicht auch einen Blick auf das malerische Drachengässchen, in dem ein Familienbetrieb der Tradition des Blechnerhandwerks nachgeht.

Einige Meter weiter sind Sie wieder am Sonnenplatz angelangt und können das Eckhaus, das 1899 dem zweigeschossigen Häuschen des Buchbinders Wagner im opulenten Baustil der Gründerzeit folgte, betrachten. Rechts davon wurde das Hotel "Sonnenhof" betrieben, das vornehmlich jüdische Gäste bis zur Nazizeit beherbergte.

Noch wenige Schritte und Sie befinden sich an der Stelle, wo die Stadtmauer einst verlief, in die an manchen Stellen Keller eingelassen waren, oder auf welcher kleine hausähnliche Aufbauten im Laufe der Jahrhunderte installiert worden waren.

Leisten Sie sich nochmals einen Blick zurück auf den Sonnenplatz und die alles überragende Stiftskirche und lassen Sie das bisher Erfahrene Revue passieren, bevor Sie Ihre Aufmerksamkeit der Sophienstraße und ihren Häusern mit den ungeraden Nummern 17 bis 45 samt den dort angebotenen Waren und Dienstleistungen widmen.


Mehr über das Bäderviertel:
Sonnenplatz
Marktplatz
Steinstraße, Bäderstraße
und Römerplatz
Sophienstraße


© by Rika Wettstein & WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved.

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