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Ausstellung in Karlsruhe vom
20. April bis 27. Mai 2007

Stechen - Saugen - Impfen
Zecken-Alarm im Badnerland

Die Zecke gilt als das gefährlichste Tier Deutschlands. Auf ihr Konto gehen jährlich viele tausend Erkrankungen beim Menschen. Zecken fallen nicht von den Bäumen, sondern lauern im Gebüsch, an Waldrändern und im Unterholz auf ihre Opfer. Einen Zeckenstich bemerkt der Mensch zunächst nicht, denn das Tier betäubt die Stelle, um in Ruhe Blut saugen zu können.

In Baden-Württemberg sind mehr als 30 Landkreise als "Zecken-Risikogebiete" ausgewiesen, so z. B. der Ortenaukreis. Der Landkreis Rastatt und die Stadt Baden-Baden gehören noch nicht zu den "Risikogebieten". Doch darauf sollten Sie sich nicht verlassen, sondern Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Tragen Sie bei Wanderungen geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln, lange Hose und geschlossene Schuhe. Da Zecken im Unterholz und an Gräsern sitzen, ist es sinnvoll, die Socken über die Hosenbeine zu ziehen. Helle Kleidung ist günstiger als dunkle, weil man die Zecken darauf gut erkennen und noch vor dem Stich entfernen kann. Zeckenschutzmittel können hilfreich sein - aber nicht absolut zuverlässig. Da Zecken ihre Opfer nach "attraktivem Duft" aussuchen, vergeht den kleinen Blutsaugern bei Zeckenschutzmitteln, die Lust zu stechen. Das Mittel wird auf Schuhe, Strümpfe und Hosenbeine gesprüht und wirkt bis zu vier Stunden.


Die Ausstellung in Karlsruhe "Stechen - Saugen - Impfen", an der sich Experten aus ganz Deutschland beteiligen, befasst sich mit Zecken und blutsaugenden Insekten, die in Mitteleuropa vorkommen. Diese werden in Bildern, Filmen und Präparaten und - als besondere Attraktion - auch als lebende Tiere vorgestellt. Weitere Teile der Ausstellung sind den von ihnen übertragenen Infektionskrankheiten und den verschiedenen Vorsorgemaßnahmen gewidmet, auch der Klimawandel und die dadurch mögliche Einschleppung neuer Infektionserreger werden dargestellt.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Firmen Baxter Deutschland GmbH und NOVARTIS Behring haben das Landesgesundheitsamt, das Naturkundemuseum Karlsruhe und das Regierungspräsidium Karlsruhe mit Beteiligung des Naturhistorischen Museums Wien sowie dem Biologiezentrum des oberöstereichischen Landesmuseums und unter Mithilfe des Landratsamtes Karlsruhe die in dieser Form erstmals in Deutschland gezeigte Ausstellung konzipiert. Es finden zahlreiche Vorträge statt. (WP/PR)

Zecken-Alarm

Ausstellung im Regierungszentrum in Karlsruhe vom 20. April bis 27. Mai 2007
Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei

Regierungspräsidium am Rondellplatz
Karl-Friedrich-Straße 17
76133 Karlsruhe

Weitere Informationen:
www.rp-karlsruhe.de



 

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