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Sportler des Jahres 2001 Baden-Baden, die Internationale Sportkonferenz Stuttgart (ISK) und die deutschen Spitzensportler sind seit langem einmal pro Jahr in allen Medien vertreten. Zwei Tage vor Heiligabend wurden im Bénazet-Saal des Kurhauses zum 32. Mal in der 55jährigen Geschichte der deutschen Sportlerwahl die herausragenden deutschen Sportler des Jahres 2001 geehrt. Und wie immer waren viele Spitzensportler zu der als "Familienfest des deutschen Sportes" bezeichneten Veranstaltung angereist. Die Reise war etwas beschwerlicher gewesen, bescherte den Gästen allerdings den stimmungsvollen Anblick eines in weißen Schneeglitzer eingehüllten Kurhauses. Heike Drechsler, Eberhard Gienger, Marika Kilius, Liesel Westermann und ZDF-Intendant Prof. Dieter Stolte fragten sich mit vielen anderen, nicht minder bekannten und verdienstvollen, Gästen ab 18.00 Uhr, wie die 1300 Sportjournalisten in diesem Jahr votiert haben. Kristin Otto, die Schwimmerin und selbst zweimal Sportlerin des Jahres (1988, 1989) und der ZDF-Sportjournalist Wolf-Dieter Poschmann lösten die Spannung und präsentierten sachkundig und charmant die Ergebnisse der Damen-, Herren- und Mannschaftswertung. Hannah Stockbauer, die Schwimm-Doppelweltmeisterin des Jahres 2001, der Radsprinter Erik Zabel und die Fußballmannschaft des FC Bayern wurden zu Siegern gekürt. Die Mannschaft des FC Bayern München glänzte leider durch Abwesenheit. Lediglich der am Kreuzband operierte Hasan Salihamidzic wurde vom Verein geschickt. Er konnte sich nur mit Hilfe von Krücken fortbewegen, um die Trophäe abzuholen.
Rang 2 nehmen im Jahr 2001 die Eisschnellläuferin Anni Friesinger, der Bayern-Torwart Oliver Kahn und die Fußballelf der deutschen Damen ein. Auf dem dritten Platz landeten Gunda Niemann-Stirnemann, die deutsche Eisschnellläuferin, Michael Schumacher und die deutschen Skispringer. Verdienter Applaus war allen Platzierten ebenso sicher wie dem diesjährigen Gewinner des Fairplay-Preises, dem 53jährigen Siegfried Sturm, Skisport-Trainer aus dem thüringischen Oberhof. Etwas gedämpft wurde die gute Stimmung durch das defekte Mikrofon von ZDF-Moderatorin Kristin Otto, die im Saal kaum zu verstehen war. Auch bei der Fernsehübertragung war die Tonqualität nicht die beste. ISK-Chef Klaus Dobbratz ärgerte sich als Veranstalter zudem über die seiner Ansicht nach zu geringe Unterstützung der Stadt Baden-Baden. Trotzdem will er nach Möglichkeit an dem Standort Baden-Baden festhalten. Der Preisverleihung, die ab 22.00 Uhr im ZDF übertragen worden ist, folgte das bei allen 700 "Familienmitgliedern" beliebte gesellige Beisammensein im stimmungsvollen Rahmen des altehrwürdigen Kurhauses. Von Rika Wettstein, Baden-Baden Fotos: PR Zurück zum Archiv |
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