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REIGEN
von Arthur Schnitzler
Zehn Menschen und die Liebe. Zehn Szenen, in denen
es nur um das Eine geht. Zehn Dialoge, in denen wie
in einem Reigen ein Mann einer Frau begegnet, diese
im Anschluss auf einen anderen Mann trifft, der in
der folgenden Szene eine weitere Frau kennenlernt
und so fort. Als einen ewigen Kreislauf schildert
der Wiener Autor Arthur Schnitzler, was Mann und
Frau seit jeher und ohne Rücksicht auf
Standesunterschiede umtreibt: die stets
unerfüllt bleibende Sehnsucht nach Liebe. Vom
Dichter bis zum Grafen, von der jungen Frau bis zur
Dirne - in seinen frivolen, zärtlichen,
melancholischen, ironischen und manchmal
todestraurigen Dialogen gewährt uns Schnitzler
Einblick in ihre intimsten Erlebnisse.
REIGEN löste in den 1920er Jahren einen der
größten Theaterskandale seiner Zeit aus.
Schnitzlers Zeit- und Sittenbild wurde sowohl als
einmalig gefeiert als auch als "Schweinerei" in
Grund und Boden verrissen. Heute zählt das
Stück zu den bekanntesten von Schnitzler und
übt eine ungebrochene Faszination auf
Theatermacher und -gänger aus.
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