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der Praemium Imperiale. Dieser Preis, der in fünf Kategorien - Malerei, Bildhauerei, Architektur, Musik und Film/Theater - verliehen werden sollte, hatte zum Ziel, die Entwicklung von Kunst und Kultur weltweit zu fördern. 1989 wurde der Praemium Imperiale erstmals vergeben und entwickelte sich sehr schnell zum renommiertesten Kunstpreis schlechthin. Mittlerweile nimmt er den Rang eines "Nobelpreises der Künste" ein. Seit 1989 kann sich die Kurstadt rühmen, den ersten "Nobelpreisträger der Künste" im Bereich Musik, Pierre Boulez, zu ihren Einwohnern zählen zu dürfen. ![]() In der Sammlung Frieder Burda finden sich Werke von sieben weiteren Preisträgern, die würdig untergebracht sind in einem Gebäude, das von einem weiteren Empfänger des Praemium Imperiale entworfen wurde. Richard Meier hat den Preis 1997 erhalten. Die Bildhauerinnen Louise Bourgeois und Niki de Saint Phalle wurden in den Jahren 1999 und 2000 gewürdigt. Zu den ersten Preisträgern im Jahr 1989 zählte Willem de Kooning. 1997 erhielt Gerhard Richter den Praemium Imperiale, gefolgt von Anselm Kiefer im Jahr 1999. Sigmar Polke wurde im Jahr 2002 geehrt und Georg Baselitz im Jahr 2004. Kunst- und Kultur-Noblesse wird zu bestaunen sein: Weltkunst, die an der weltberühmten Lichtentaler Allee angesiedelt ist. Es wäre eine noble Geste, zur Eröffnung am 22. Oktober 2004 mit einem Musikstück Pierre Boulez' zu beweisen, dass Kunst und Kultur in der Kurstadt eine harmonische Förderung erfahren. Rika Wettstein, Baden-Baden Juni 2004 Zurück zu den News Zurück zum Archiv |
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