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Baden-Baden
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Der ägyptische Präsident
Mubarak ist ein
Baden-Baden Fan.




Ende Juli 2001 traf er zu einem Urlaubsbesuch in Baden-Baden ein. Er macht bereits zum dritten Mal Kurzurlaub in unserer Kurstadt. Wie schon in den Jahren 1997 und 1998 diene der Aufenthalt "allein der Erholung", teilte der Direktor von Mubaraks Hotel mit. Ein Programm gebe es nicht. Treffen mit deutschen Politikern seien ebenso wenig vorgesehen wie ein umfassender Gesundheitscheck. Das Ehepaar Mubarak plane, eine Woche in Baden-Baden zu bleiben, hieß es.

Der 1928 in der Delta-Provinz Minufiya geborene Sohn eines wohlhabenden Landwirts, der sich in seinem Heimatdorf Kafr Umm Mucilha als Mäzen mehrerer Schulen einen Namen gemacht hatte, schloss sein Oberschulstudium in der Hauptstadt Kairo ungewöhnlich gut ab, um eine Offizierslaufbahn in der Armee anzutreten. Sein gutes Abschneiden als Kampfpilot und sein strategisches Verständnis verhalfen ihm zu einem Studium an der sowjetischen Stabsakademie in Frunse - eine ungewöhnliche Auszeichnung. Zurück in Kairo, widmete er sich zunächst der Modernisierung der Luftwaffe, deren Oberbefehl ihm wenig später anvertraut wurde, ehe ihn Staatspräsident Anwar el-Sadat 1975 zu seinem Stellvertreter ernannte.

Mubarak liebte nie das Rampenlicht der Medien. Er mag auch keine illustren Empfänge und imagefördernde Kundgebungen. Das änderte sich auch nicht nach seiner Ausrufung zum Staatspräsidenten im Oktober 1981, eine Woche nach der Ermordung des Friedensnobelpreisträgers Sadat.


Foto © Governement of Egypt


 


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