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Lebenslinien - Museum Frieder Burda Baden-Baden

Lebenslinien – Stationen einer Sammlung
Frieder Burda gibt erstmals persönlichen Einblick in seine Kunstsammlung

Mehr als sechs Jahre nach der Eröffnung des Museum Frieder Burda gibt der Museumsgründer erstmals einen ganz persönlichen Einblick in seine Sammlung. Von seinen inzwischen rund 1.000 Kunstwerken präsentiert Frieder Burda aus Anlass seines 75. Geburtstages eine persönliche Auswahl an Exponaten.

Vom 18. März bis 15. Mai 2011 werden rund 80 Arbeiten ausgestellt, die für wichtige Schwerpunkte und Phasen im Aufbau der Privatsammlung stehen. Unter dem Titel „Lebenslinien - Stationen einer Sammlung“ sind Skulpturen, Objekte und vor allem Gemälde zu sehen. Ausgehend von den farbstarken Bildern des deutschen Expressionismus, die schon im Elternhaus einen prägenden Eindruck auf Frieder Burda hinterließen, baute er im Laufe der Jahre eine bedeutende Sammlung mit Kunstwerken des 20. und 21. Jahrhunderts auf. Schwerpunkte bilden hierbei der Abstrakte Amerikanische Expressionismus, das Spätwerk Pablo Picassos und schließlich die deutsche Malerei mit bedeutenden Werkgruppen von Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz sowie Arnulf Rainer.

Seit den 90er Jahren ist ein weiteres Sammlungsfeld hinzugekommen: die Kunst junger zeitgenössischer Künstler, die zum Teil noch am Anfang ihrer Karriere stehen, aber auch schon renommierte Maler wie Neo Rauch oder Fotografen wie Axel Hütte und Gregory Crewdson.

Die Faszination der Farbe und die emotionalen Ausdrucksqualitäten von Malerei stehen für den Sammler im Zentrum seines Interesses an der Kunst. So ist eine Sammlung persönlichen Zuschnitts entstanden, die wegweisende Positionen der Malerei der Moderne zusammenführt. Deutlich wird auch was als prägendes Element seine Sammlung kennzeichnet: die Farbe. „Ich bin mit der Farbe groß geworden, mein Vater sammelte die deutschen Expressionisten“, erinnert sich Frieder Burda. Das erste Bild, das er 1968 kaufte, war eine geschlitzte Leinwand von Lucio Fontana, auch als Rebellion gegen das Elternhaus: „Ich wollte zeigen, wie modern ich bin.“

Am Beispiel ausgewählter Bilder lassen sich weitere Lebenslinien von Frieder Burda festmachen: Das Interesse am Abstrakten Amerikanischen Expressionismus wurde bei seinen häufigen USA-Aufenthalten in den 60er und 70er Jahren geweckt und führte später zu Ankäufen wie dem Bild „No. 36 (Black Stripe)“ (1958) von Mark Rothko, Bildern von De Kooning, Clyfford Still und Jackson Pollock. Für die Nähe Frieder Burdas zu Frankreich stehen nicht zuletzt mehrere Bilder des späten Picasso in der Sammlung, die der Künstler in Mougins in Südfrankreich malte, dem Ort, an dem sich auch Frieder Burda immer wieder aufhielt.

Im unteren Kabinett werden schwerpunktmäßig Skulpturen gezeigt, darunter Henri Laurens’ Bronzeskulptur „La mère“ sowie Arbeiten von John Chamberlain und Georg Baselitz. Im Mezzaningeschoss wird mit dem „Kisten Walhalla“ Objektkunst von Arnulf Rainer zu sehen sein, bestehend aus Boxen mit Totenmasken.

Auch das Gemälde „Kerze“ von Gerhard Richter wird wieder ausgestellt, denn es übt eine große Faszination auf Frieder Burda aus. „Es ist ein Bild mit hoher meditativer Ausstrahlung und begeistert mich immer aufs Neue. Ohne Begeisterung und Leidenschaft gibt es keine gute Malerei und keine sportliche Höchstleistung, keine Musiker wie Anne Sophie Mutter, keine Nobelpreise in der Forschung. Auch eine Kunstsammlung wächst erst mit der Begeisterung und Leidenschaft des Sammlers.“ Die Kunst junger deutscher Künstler bildet die bisher letzte Station der Sammlung. (PR)


Das 3-Sterne Superior Hotel Merkur bietet Ihnen folgendes Arrangement an:
2 Übernachtungen
Frühstück vom Buffet
Eintritt in das Museum Frieder Burda zur Ausstellung
4-Gang-Menü im Hotelrestaurant Sterntaler
Preis pro Person:
DZ 154 Euro, Verlängerungsnacht 59 Euro
EZ 199 Euro, Verlängerungsnacht 79 Euro

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Museum Frieder Burda


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© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved. Foto © Wolfgang Peter, posted March 18, 2011

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