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Nur Knochenmarkspende kann Kira retten Gar nichts hat auf die lebensbedrohliche Krankheit der 18-jährigen Kira hingewiesen. Mit einer extremen Müdigkeit und plötzlich auftretendem Fieber brachten die Eltern sie während der Pfingstferien in die Stadtklinik. Dort diagnostizierten die Ärzte eine äußerst aggressive Form von Blutkrebs und überwiesen das Mädchen noch in der gleichen Nacht in die Heidelberger Krebsklinik. Ohne Knochenmarktransplantation gibt es keine Chance auf Heilung für Kira. Diese Nachricht traf Klassenkameraden und Lehrerkollegium der Klosterschule wie ein Schlag. "Sie braucht dringend unsere Hilfe", waren sich alle einig, wie die Lehrerin Katrin Pfannmüller-Maurer berichtet. Nur zu gut kennt sie die furchtbare Krankheit namens Akute myeloische Leukämie (AML), an der sie selbst vor einigen Jahren erkrankte und die sie dank einer Eigenstammzellenspende überlebte. Nur eine hoch dosierte Chemotherapie, kombiniert mit einer Knochenmarkstransplantation, kann die Zwölftklässlerin retten. Doch dafür muss ein geeigneter Stammzellenspender gefunden werden. Innerhalb der Familie kommt niemand in Frage, hat sich herausgestellt. Der Schock in der Familie sitzt tief, so tief, dass man die Öffentlichkeit scheut. Dankbar und sehr gerührt, fast ein bisschen getröstet sind die Eltern, dass sich alle in der Klosterschule so engagieren und im Wettlauf gegen die Zeit kämpfen. "Zwei Dinge sind es, die wir im Augenblick für Kira tun können" sagt Katrin Pfannmüller-Maurer. "Zum einen brauchen wir möglichst viele Personen, die sich typisieren lassen." Das geschieht mit einer Blutprobe, die in einem Fachlabor analysiert wird. Weltweit läuft die Suchaktion, mit der nach geeigneten Spendern wie nach der Stecknadel im Heuhaufen gefahndet wird. "Wenn keiner von uns in Frage kommt um Kira zu helfen, kann ein anderer Betroffener von unserer Aktion profitieren." Genau so gut stehen Kiras Chancen auf diesem Weg ihren Retter, der tausende Kilometer entfernt leben könnte, zu finden. "Das zweite sind Geldspenden um die Aktion zu bezahlen, weil die Krankenkasse die Kosten von 50 Euro pro Typisierung nicht übernimmt. "Deshalb werden möglichst viele Menschen gesucht, die die Teilnahme an der Aktion selbst bezahlen oder mit einem Geldbetrag unterstützen. Am Dienstag, 26. Juli 2005, erhofft sich die Klosterschule einen großen Zulauf: Von 15 bis 18 Uhr findet die Großaktion zur Typisierung in der Turnhalle statt. Für Kira bedeuten die Initiativen nicht nur eine Chance auf Leben, berichtet ihr Vater. "Sie schöpft so viel Kraft daraus. Und die braucht sie jetzt ganz besonders." Nachdem die dritte Chemotherapie endlich kleine Erfolge zeigt, richtet sich jetzt alle Hoffnung auf einen geeigneten Spender, der eine Heilung möglich macht. Die Sorge um das junge Mädchen setzt auch an anderen Stellen Energien frei. "Der Grinch", eine Band aus ehemaligen Schülern des Richard-Wagner-Gymnasiums, erklärten sich spontan bereit ein Konzert zu organisieren. Am Freitag, 22. Juli, ab 20 Uhr veranstaltet die Coverband im Kloster eine Party, an der drei weitere Bands, zu denen auch die "Star-Fuckers" aus Karlsruhe gehören, teilnehmen. "Der Erlös aus dem Eintrittsgeld in Höhe von drei Euro und aus dem Getränkeverkauf soll für die Kosten der Typisierung verwendet werden", kündigt Karl-Georg Gruner von "der Grinch" an. Als er von Kiras Schicksal erfuhr, mobilisierte er sofort die Bandmitglieder, die innerhalb kürzester Zeit versuchen, mit Unterstützung des Jugendgemeinderates eine Mega-Party auf die Beine zu stellen. Spenden für die Typisierungsaktion können auf das Konto der ARGE-DMSB Konto 72 36 68 006 BLZ 500 700 24 mit dem Stichwort "Kira/DRK" eingezahlt werden. (BNN, 15. Juli 2005) Das BT berichtete am 5. Juli 2005 von Kiras Schicksal und das Wochenblatt Kurstadt-Nachrichten am 20. Juli 2005. Zurück zu den News Zurück zm Archiv |
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