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Karlsruher
Tulpenbuch im Internet
Blumenzucht und Blumenmalerei waren eine
zeittypische Liebhaberei barocker Fürsten.
Insbesondere die Tulpe, erst um die Mitte des 16.
Jahrhunderts in Europa bekannt geworden, erfreute
sich wegen ihrer fast unübersehbaren
Sortenvielfalt größter Beliebtheit.
Für ihre Zwiebeln wurden zeitweise
phantastische Preise gezahlt.
Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach (1679 -
1738), selbst ein passionierter Gärtner, den
man oft schon im Morgengrauen mit dem Spaten
hantieren sah, konnte gegen Ende seines Lebens im
Karlsruher Schlossgarten mehr als 5000 Tulpensorten
bewundern. Daneben gab es viele andere Blumen, auch
zahlreiche botanische Raritäten, die in
Gewächshäusern gehalten wurden.
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Abb. © Landesbibliothek Karlsruhe
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