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Bis zum 11. April
2010
just what is
it...
100 Jahre Kunst der Moderne aus privaten Sammlungen
in Baden-Württemberg
10 Jahre Museum für Neue Kunst im ZKM
1999 wird das 10-jährige Bestehen des Museums
für Neue Kunst in Karlsruhe gefeiert, das mit
der groß angelegten Jubiläumsausstellung
"just what is it ..." begangen werden soll.
Am 4. Dezember 1999 wurde das Museum für Neue
Kunst im ZKM | Zentrum für Kunst und
Medientechnologie in Karlsruhe mit dem Ziel
eröffnet, bedeutende private Kunstsammlungen
des Landes Baden-Württemberg zu
präsentieren. So wird das Museum für Neue
Kunst zur Feier seines 10-jährigen Bestehens
in ein "Museum der Moderne auf Zeit" verwandelt.
100 Jahre Kunst vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis
zum ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts werden
anhand von Hauptwerken aus
baden-württembergischem Privatbesitz
hochkarätig dokumentiert und so wichtige
Entwicklungslinien der Moderne und Postmoderne bis
hin zur Gegenwart aufgezeigt. Im Sinne eines
"musée imaginaire" wird das Museum für
Neue Kunst somit zu einem Ort, der einen opulenten
Überblick über die Strömungen und
Tendenzen vom ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts
bis heute ermöglicht.
just what is it ... ist der Anfang des Titels einer
Inkunabel der Pop Art: der berühmten Collage
von Richard Hamilton aus dem Jahr 1956, die zum
einen als Exponat in der Ausstellung zu sehen sein
wird und etwa die Mitte des zeitlich umspannten
Bogens markiert. Zum anderen dient uns just what is
it ... als Impuls für eine Sequenz wunderbarer
Assoziationen, die sich den BesucherInnen auf den
unterschiedlichen Ebenen dieser Ausstellung
darbieten. Auch aus kulturpolitischer Sicht darf
diese Ausstellung sicherlich zu einem
Höhepunkt des Kulturjahres 2009/2010 in
Baden-Württemberg zählen, zumal die
Ausstellung unter der Schirmherrschaft des
baden-württembergischen
Ministerpräsidenten steht. Kurator und
Konzeption der Ausstellung Götz Adriani.
(PR)
Beteiligte Sammlungen: Museum Frieder Burda
Baden-Baden, Sammlung FER,
Sammlung Froehlich, Stuttgart, Sammlung
Grässlin, St. Georgen, Landesbank
Baden-Württemberg, Museum Ritter, Waldenbuch,
SCHAUWERK Sindelfingen, Sammlung Scharpff,
Stuttgart, Sammlung Siegfried Weishaupt, Ulm,
Sammlung Würth, Künzelsau, sowie weitere
private SammlerInnen
KünstlerInnen: u. a. Josef Albers, Arman,
Georg Baselitz,
Jean-Michel Basquiat, Willi Baumeister,
Max Beckmann,
Joseph Beuys, Glenn Brown, Daniel Buren, Paul
Cézanne, Dan Flavin, Lucio Fontana,
Gotthard Graubner, Keith Haring, Jörg
Immendorff, Donald Judd, Ellsworth Kelly,
Anselm Kiefer,
Martin Kippenberger, Ernst Ludwig
Kirchner, Willem de Kooning, Jeff
Koons, Joseph Kosuth, Wolfgang Laib, Fernand
Léger, Sol LeWitt, Roy Lichtenstein, Robert
Longo, Morris Louis, Markus Lüpertz, Piero
Manzoni, Agnes Martin, Mathieu Mercier, Bruce
Nauman, Emil Nolde, Pablo Picasso,
Sigmar Polke,
Jackson Pollock, Neo
Rauch, Robert Rauschenberg, Tobias Rehberger, Ad
Reinhardt, Gerhard Richter,
Mark Rothko,
Richard Serra, Frank Stella, Elaine Sturtevant,
Rosemarie Trocke, Cy Twombly,
Günther Uecker,
Victor Vasarely, Andy Warhol, Wols,
Christopher Wool
Museum für
neue Kunst im ZKM
Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe
Öffnungszeiten: Mi - Fr 10-18 Uhr, Sa - So
11-18 Uhr, Mo - Di geschlossen
Führungen: Sa 16 Uhr, So 15 Uhr
Themenführungen im ZKM | Museum für Neue
Kunst: So 11.30 Uhr
Der umfassende
Jubiläumskatalog spiegelt dieses bundesweit
einmalige Konzept wider und bietet darüber
hinaus ein anschauliches Bild der unterschiedlichen
Profile der einzelnen Sammlungen. Neben zahlreichen
Abbildungen und einer Chronik des Museum für
Neue Kunst, die das vielfältige
Ausstellungsprogramm der vergangenen zehn Jahre auf
eindrucksvolle Weise Revue passieren lässt,
bieten verschiedene Essays sowohl einen
Rückblick auf den Beginn des Museums als auch
einen Ausblick. So werden einerseits grundlegende
Gedanken von Heinrich Klotz und Götz Adriani
aus der Gründungszeit des Museum für Neue
Kunst aufgegriffen, andererseits werden einzelne
Aspekte des Ausstellungskonzeptes und des
Sammlungsbestandes in Baden-Württemberg von
Götz Adriani und Peter Weibel beleuchtet.
Gregor Jansen wirft einen Blick auf die vergangenen
zehn Jahre des Museums für Neue Kunst mit
seinem vielfältigen Ausstellungsprogramm.
Darüber hinaus bietet der Anlass auch die
Gelegenheit, den Status quo der Kunst zu
hinterfragen: Wolfgang Ullrich stellt
Überlegungen zur Kunstentwicklung der
Gegenwart an und benennt sich abzeichnende
Tendenzen für die Zukunft.
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Der Katalog zur
Ausstellung:
just what is it...
100 Jahre Kunst der Moderne aus privaten
Sammlungen in Baden-Württemberg. 10
Jahre Museum für Neue Kunst im
ZKM
Hatje Cantz Verlag, 350 Seiten, gebundene
Ausgabe

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