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Jochen Pankrath in Baden-Baden

"Kunst" von Jochen Pankrath noch bis Sonntag, 7. Juli 2013 im Alten Dampfbad Baden-Baden

Selbstredend sind alle Ausstellungen der Gesellschaft der Freunde junger Kunst eine künstlerische Auseinandersetzung mit bestimmten Themen. Jochen Pankrath ist Künstler und macht "Kunst" selbst zu seinem Thema: sei es aus der Perspektive des Künstlers, sei es aus der Sicht des Betrachters oder mit Blick auf die Kunstgeschichte. Das ist das Besondere und zugleich die verblüffend, vergnügliche Botschaft der rund 50 Werke. Die Ausstellung wurde im Mai mit einer Rede des Baden-Badener Künstlers Johannes Hüppi eröffnet.

Jochen Pankrath durchwandert mit seinem Werk die klassischen Genre der Malerei und die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können es ihm gleicht tun. So wird Porträt, Akt, Stillleben sowie Landschaft auf zum Teil sehr großen aber auch sehr kleinen Formaten geboten. Alle Arbeiten sind in Öl auf Leinwand, auf Papier oder auf Pappe ausgeführt. Das besondere daran ist, dass Pankrath es nicht bei einer großartig ausgeführten, expressiven Landschaft belässt sondern auf die Entstehung verweist. Da ist schon einmal der Maler selbst im Bild zu sehen oder eine scheinbar von ihm vergessene Palette. In anderen Arbeiten überhöht er die Werkzeuge des Künstlers selbst zu einem Stillleben und macht damit aus der Darstellung einer Farbtube eine Kostbarkeit. Auch ein Porträt ist bei Pankrath nicht einfach ein Porträt - es muss schon mit Kunst verbunden sein. So zeigt das von ihm als "Ikara" bezeichnete Bild, eine junge Frau vor der berühmten Dürer-Studie "Flügel der toten Blaurake" so positioniert, dass scheinbar aus der Schulter der Frau ein Flügel erwächst. Derartige Überraschungen, Irritationen werden in vielfältiger Weise geboten. Jochen Pankrath schärft damit auf unangestrengte Weise den Blick für Kunst.

"Was ich zu sagen habe, male ich", so der Künstler selbst. Und er erzählt ohne Pathos, Romantik und Manierismus seine kleinen und großen Geschichten sachlich und stilsicher. So gemahnen seine häufig in der Ausstellung anzutreffenden weiblichen Aktbilder weder Schönheit noch bewusste zur Schaustellung von Hässlichkeit. Diese Frauen sind einfach ganz selbstbewusst im Bild. Das gilt auch für seine Landschaftsarbeiten. Bereits bei der Auswahl des Sujets bleibt Pankrath im Alltäglichen und belässt es für den ersten Eindruck dabei. Bei längerer Betrachtung entwickelt sich jedoch der Charme des Banalen. Derartige Überraschungen, Irritationen werden in vielfältiger Weise geboten. Jochen Pankrath schärft damit auf unangestrengte Weise den Blick für Kunst und für die Wirklichkeit.

Jochen Pankrath ist 1981 in Roding (Bayern) geboren und studierte freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, die er 2009 als Meisterschüler von Ralph Fleck verließ. Seine künstlerische Leistung wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien gefördert - auch durch die für Künstler schwer zugängliche Studienstiftung des deutschen Volkes. Bereits ein Jahr nach Eintritt in die Kunstakademie begann 2004 eine rege Ausstellungstätigkeit, die ihm eine bundesweite Präsenz seines Werks sichert. (PR)

Altes Dampfbad
Marktplatz 13
76530 Baden-Baden
Fon/Fax 07221/26 261
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 15 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Parken in der Vincenti- oder Bädergarage
Mehr Infos:
www.gfjk.de






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