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Infoscore stellt Antrag für Erweiterung Die Infoscore-Gruppe expandiert weiter kräftig. Schon jetzt platzt die 1999 bezogene Firmenzentrale aus allen Nähten. Mittlerweile wurde bei der Stadtverwaltung der Bauantrag für den zweiten Bauabschnitt eingereicht. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber dem BT. Seit März 1999 arbeitet die Mehrzahl der Mitarbeiter des international agierenden Unternehmens unter einem Dach: Zuvor an mehreren Standorten in Rastatt untergebracht, errichtete Firmen-Inhaber Sigmund Kiener für 470 Mitarbeiter eines der modernsten und architektonisch eindrucksvollsten Bürogebäude der Region. ![]() Dem Bau des 38 Millionen Mark teuren Gebäudes war ein zähes Ringen zwischen Rastatt und Baden-Baden vorausgegangen. Schon bei der damaligen Einweihung hatte Kiener gesagt: „Die Erweiterung ist langfristig ins Auge gefasst, doch als guter Schwabe will ich erst die Schuldenlast drücken.“ Tatsächlich ist der Firmensitz schon jetzt zu klein geworden: Im vergangenen Jahr mussten 500 Quadratmeter Bürofläche angemietet werden, um Mitarbeiter unterzubringen, berichtet Jürgen Sonder, Mitglied der Geschäftsführung der Infoscore-Gruppe, die aus 22 spezialisierten Einzelunternehmen besteht. Geschäftsfelder des Dienstleisters etwa für Banken, Versicherer und Versandhandel sind unter anderem Informations-, Forderungsmanagement (Inkasso) und Beratung. Infoscore setzt zugleich auf Internet und E-Commerce und erweist sich als Erfolgsgeschichte: Von 1996 bis 1999 verdoppelten sich Umsatz und Anzahl der Mitarbeiter – Tendenz anhaltend. So kletterte der Umsatz in 2000 erneut um 20 Millionen Mark, und es wurden nach Firmenangaben im vergangenen Jahr 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. © Badisches Tagblatt, April 2001 Foto Wolfgang Peter |
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