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Ausstellung im
Alten Dampfbad vom 17. Mai bis 5. Juli 2009
"Auswahl Johannes
Hüppi"
stellt
Künstlerinnen und Künstler aus dem Umfeld
von Johannes Hüppi und der Kunstakademie
Braunschweig vor. Vom 17. Mai bis 5. Juli sind in
den Räumen der Gesellschaft der Freunde junger
Kunst im Alten Dampfbad in Baden-Baden
Installationen, Zeichnungen, Aquarelle, Skulpturen
und Malerei von Sabine Hauptmanns, Eva Noack, Frank
Bohnmann, Jan-Michel Harmening und natürlich
Johannes Hüppi selbst zu sehen. Die
Ausstellung wird am Sonntag, 17. Mai um 11.00 Uhr
eröffnet. Es spricht der Schriftsteller Otto
Jägersberg aus Baden-Baden.
Präsentiert wird keine Künstlergruppe,
die ein gemeinsames Ziel verfolgt, sondern
Einzelpositionen, die sich zu einem spannenden
Gegenüber in den verschiedenen Räumen der
Gesellschaft der Freunde junger Kunst fügen.
Johannes Hüppi, der Träger des
Stadtpreises "Künstler in Baden-Baden 2005"
hat dabei großen Anteil. Von 2004 bis 2007
lehrte Johannes Hüppi an der Kunstakademie in
Braunschweig. Die Lebens- und Arbeitswege der
jungen Künstlerinnen und Künstler
kreuzten sich dort und wurden von Johannes
Hüppi begleitete und förderte ihre
Entwicklung. Inzwischen gab Hüppi seine
Professur zugunsten seines eigenen
künstlerischen Schaffens zurück und auch
die Akademieschüler von damals haben
Braunschweig verlassen, leben und arbeiten
überwiegend in der Metropole Berlin.
Inzwischen weisen alle vier bereits eine eigene
künstlerische Biografie auf - geprägt von
Einzel- und Gruppenausstellung.
Jean-Michel Harmening ist in der Ausstellung mit
großen Ölgemälden und
Installationen präsent. Wichtig für den
1983 in Minden geborenen Stipendiaten der
Studienstiftung des Deutschen Volkes ist eine
Installation aus Keilrahmen, Staffeleien und
Plexiglas, die er „Flipper“ nennt. „Flipper“, ein
Spielautomat, als Sinnbild für seine Malerei.
Mit Gemälden, die Geschichten erzählen,
ist Sabine Hauptmanns in der Ausstellung vertreten.
Die 1980 in Spanien geborene Künstlerin
führt in ihren Bildern den Betrachter in eine
Welt, bei der Realität und Fiktion miteinander
verwoben werden. Die Grenzen gegenständlicher
Darstellung überschreitet auch Eva Noack, 1977
in Cottbus geboren. Ihre Ölbilder haben eine
Nähe zum Film. In großen Formaten
destilliert sie aus einem Handlungsablauf ein
Einzelbild heraus, friert es ein und bringt damit
das Geschehen für einen winzigen Moment zum
Stillstand. Frank Bohnmann, 1975 in Dortmund
geboren und inzwischen selbst in der Lehre
tätig, widmet sich häufig dem Portrait:
heraus kommt dabei aber nicht ein Abbild des
Portraitierten, sondern seine Sicht, seine
Interpretation der Person.
Schließlich werden Öl- und
Papierarbeiten von dem 1965 in Baden-Baden
geborenen Johannes Hüppi gezeigt. Als er sich
1991 erstmals der Öffentlichkeit und damit der
Kritik stellte, waren seine gegenständlichen,
kleinformatigen Arbeiten weit vom Mainstream
entfernt. Inzwischen sind mitunter seine Bilder
größer geworden. Geblieben ist seine
große malerische und erzählende
Qualität, die er ständig in seiner Formen
und Farbensprache variiert und weiterentwickelt.
Seine Arbeiten werden in vielen Ausstellungen im
In- und Ausland gezeigt und fanden Eingang in
zahlreiche Sammlungen – auch in die des Museums
Frieder Burda in Baden-Baden.
Otto Jägersberg ist ein langjähriger und
intimer Kenner des Werkes von Hüppi. Er
spricht zur Eröffnung der Ausstellung am
Sonntag, 17. Mai 2009, um 11.00 Uhr. Zu der
umfangreichen Ausstellung erscheint ein von den
Künstlerinnen und Künstlern selbst
gestalteter Katalog. (PR)
Dauer der Ausstellung: 17. Mai bis 5. Juli 2009.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 15.00 –
18.00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 11.00 –
17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Gesellschaft der Freunde junger Kunst
Altes Dampfbad
Marktplatz 13
76530 Baden-Baden
Tel/Fax 07221/26 261
www.gfjk.de
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