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Städtischer Kunstpreis "Künstler in Baden-Baden 2006" Ausstellung im Alten Dampfbad vom 26. November 2006 bis zum 14. Januar 2007 Die Stadt Baden-Baden verleiht den diesjährigen Kunstpreis "Künstler in Baden-Baden" an Helmut Goettl. Ihm zu Ehren richtet die Gesellschaft der Freunde junger Kunst im Alten Dampfbad in Baden-Baden eine große Ausstellung aus. Sie gewährleistet einen Überblick über das gesamte künstlerischen Werk, das zwischen 1959 und 2006 entstanden ist. Gezeigt werden zahlreiche Gemälde, Aquarelle, Gouachen und Zeichnungen. Die Ausstellung wird am Sonntag, den 21. November um 11.00 Uhr eröffnet. Bürgermeister Kurt Liebenstein wird den Künstler würdigen und Pit Klein in das Werk einführen. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog. Helmut Goettl ist 1934 in Tetschen in Nordböhmen geboren und lebt heute in Karlsruhe. Mit Baden-Baden verbindet ihn eine prägende Zeit. Über viele Stationen, der Nachkriegszeit geschuldet, gelangte er nach Baden-Baden, um am Markgraf-Ludwig-Gymnasium sein Abitur zu machen. Hier wurde sein Entschluss Künstler zu werden, den er bereits mit 17 Jahren fasste, ernstgenommen und gefördert bis hin zum Studium an der Kunstakademie Karlsruhe bei Karl Hubbuch und in Freiburg im Breisgau bei Rudolf Dischinger. Es folgten weitere Studienjahre in Berlin. Seit 1959 ist sein Lebensmittelpunkt als freischaffender Maler Karlsruhe. In Baden-Baden gab er als Künstler in der Staatlichen Kunsthalle 1955 sein Debüt innerhalb der "Ausstellung der jungen Künstler Baden-Württembergs". Zahlreiche Gruppen und Einzelausstellungen schlossen sich an: so im Badischen Kunstverein Karlsruhe, in der Neuen Gesellschaft für Bildende Künste Berlin, im Kunstverein Frankfurt am Main, im Kunstverein Hamburg oder im Gropiusbau Berlin. Als Lehrer war er an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und an der Fachhochschule für Gestaltung in Mannheim tätig. Neben dem Bundesverdienstkreuz am Bande wurden ihm Ehrungen zuteil - zuletzt der Erich-Heckel-Preis des Künstlerbundes Baden-Württemberg. Das Werk Helmut Goettls besticht durch seine Beständigkeit und erzählerische Qualität. Abstrakte Bilder sucht man bei ihm vergebens und er bekennt sich dazu. Gegen den Mainstream der Nachkriegsmoderne, der die Abstraktion diktierte, setzte er auf eine Malerei, die dem Betrachter eine Geschichte bietet. Dabei scheinen manchmal kleinere, reale Begebenheiten Anlass für phantasievolle Überhöhungen zu sein. Wer ein Bild von Goettl betrachtet erfährt etwas. Möglicherweise sogar über sich selbst, auf jeden Fall aber über Menschen, denn die sind fast allen Arbeiten zu sehen. (PR) Gesellschaft der Freunde junger Kunst e.V. Baden-Baden Altes Dampfbad, Marktplatz 13 Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 15.00 bis 18.00 Uhr Samstag/Sonntag, 11.00 bis 17.00 Uhr (ausgenommen Heilgabend und Silvester) Gesonderte Öfffnungszeiten an den Feiertagen Eintritt frei ![]() Helmut Goettl, "Selbstbildnis", 1961, Öl auf Hartfaser, 130 x 90 cm Zurück zu den News Zurück zum Archiv |
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