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Asteroid Gaspra - Baden-Baden

Ein Krater auf dem Meteroiten Gaspra heißt Baden-Baden
Baden-Baden außerirdisch


Gaspra ist ein Asteroid des Asteroiden-Hauptgürtels, der am 30. Juli 1916 von dem ukrainischen Astronomen G. N. Neuimin entdeckt wurde. Benannt wurde Gaspra nach dem Urlaubsort Gaspra auf der Krim, in dem der russische Schriftsteller Leo Tolstoi längere Zeit lebte.

Gaspra bewegt sich in einem Abstand von 1,8256 (Perihel) bis 2,5939 (Aphel) astronomischen Einheiten, in 3,285 Jahren um die Sonne. Die Bahn ist 4,1016° gegen die Ekliptik geneigt, die Bahnexzentrizität beträgt 0,1739. Damit verläuft die Gaspras Orbit am inneren Rand des Hauptgürtels. Gaspra ist ein Mitglied der Flora-Familie. Gaspra wurde am 29. Oktober 1991 von der Raumsonde Galileo (benannt nach Galileo Galilei) bei einem Vorbeiflug-Manöver (engl. near-fly by) mit einer Entfernung von 16.200 km vermessen und fotografiert. Damit war die Galileo-Mission die erste ihrer Art, die durch ein solches Manöver Informationen über einen Asteroiden sammelte.

Es zeigte sich, dass Gaspra ein unregelmäßig geformter Asteroid mit Abmessungen von 19 × 12 × 11 Kilometern ist. Die Oberfläche ist von zahlreichen Einschlagskratern übersät. Durch Messung der Größe und Verteilung der Krater wird Gaspras Alter auf 200 Millionen Jahre geschätzt. Dies ist, gemessen an den 4,5 Milliarden Jahren des Sonnensystems, ein geringes Alter. Gaspra dürfte somit ein Bruchstück eines größeren Ursprungskörpers sein, der vor 200 Millionen Jahren bei einer Kollision auseinandergerissen wurde. Die Masse von Gaspra wurde zu 1015 kg bestimmt. Die Rotationsperiode beträgt 7 Stunden und 3 Minuten. Aufgrund seiner Oberflächenbeschaffenheit wird der Asteroid der Spektralklasse S zugeordnet.

Da alle Krater auf diesem Himmelskörper nach europäischen Kurstädten benannt sind, durfte Baden-Baden natürlich nicht fehlen.


 

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