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Das lange mit Existenzproblemen kämpfende Festspielhaus Baden-Baden sieht den Wendepunkt geschafft: "Die Zeiten der Hiobsbotschaften sind endgültig vorbei", sagte Intendant Andreas Mölich-Zebhauser am Freitag in Baden-Baden. In diesem Jahr laufen die öffentlichen Gelder aus. Knapp drei Jahre nach dem katastrophalen Start soll das 2.500-Plätze-Haus nun vom Sanierungs- zum Modellfall werden: "Wir werden europaweit die erste große Kulturinstitution sein, die ohne jede öffentliche Subvention arbeitet", so der Intendant, der gerade seinen Vertrag bis 2007 verlängert hat. Möglich wurde dies durch eine Verdoppelung der Sponsorengelder und das neue Stiftungsmodell, dem schon in wenigen Wochen neue Stifter beitreten sollen. 2001 macht die letzte Million aus der öffentlichen Anschubfinanzierung gerade noch vier Prozent des 26-Millionen-Mark- Budgets aus. Allerdings zahlen Stadt und Land, die den gigantischen Musentempel schon mit über 20 Millionen Mark (10,23 Mill. Euro/141 Mill. S) bezuschusst haben, weiterhin die Miete. Das Stiftungskapital soll von fünf auf zehn Millionen Mark verdoppelt werden. Bis zum Jahr 2005 sollen "jedes Jahr fünf Millionen dazu kommen", sagt Mölich-Zebhauser. © Kurier online, März 2001 Zurück zum Festspielhaus |
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