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Das Bildnis des Dorian Gray
nach Oscar Wilde,
Bühnenfassung von John von Düffel
Dorian Gray ist ein wohlhabender junger Mann von
außergewöhnlicher Schönheit. Sein
offenes Gesicht und seine anmutige Art machen ihn
zu einem beliebten Gast auf Gesellschaften.
Besonders der Maler Basil ist ihm zugetan und
erklärt ihn zu seinem liebsten Modell. Als
Dorian den reichen und geistreichen Lord Henry
kennenlernt, ist er fasziniert von dessen
eigenwilligen Ansichten und zynischem Humor. Unter
seinem Einfluss beginnt er sich zu verändern -
allerdings nicht äußerlich, denn sein
Portrait, Basils "Meisterwerk", hat eine besondere
Eigenschaft: Es altert an seiner Stelle. Es wird
zur Fratze, während Dorian, getrieben von
Lebenshunger und Gier, sich immer weiter in
hemmungslosen Exzessen verliert und dabei sein
engelhaftes Aussehen behält.
Der Dandy und Skandalautor Oscar Wilde sorgte mit
seinem satirischen und scharfzüngigen
Gesellschaftsbild unter seinen Zeitgenossen im
viktorianischen England für Aufsehen und
gleichermaßen Zustimmung wie Empörung.
Über 100 Jahre später erscheint uns die
eloquente Parabel über den Wunsch nach ewiger
Jugend und Schönheit von neuer
Aktualität. Der Dramaturg, Romancier und
Theaterautor John von Düffel erarbeitet die
Bühnenfassung im Auftrag des Theaters
Baden-Baden. (PR)
Eine halbe Stunde vor jeder Vorstellung
(außer der Premiere) gibt es eine
Stückeinführung im Spiegelfoyer.
Termine:
31. März 2009
12. April 2009
Spielplan des
Theaters
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