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Die Räuber von Friedrich Schiller

Die Räuber
Friedrich Schiller

Ein Hauptwerk des Sturm und Drang, jugendlicher Geniestreich, Schullektüre und seit über 200 Jahren eine Herausforderung bei der Realisierung auf dem Theater. Beeinflusst von Shakespeares Dramen und vom geistigen Klima der deutschen Spätaufklärung schrieb der 20-jährige Medizinstudent Friedrich Schiller 1781 "die Räuber": Eine Geschichte um Liebe, Intrige, Ideale, Hass und Mord, die im Spannungsfeld von Nihilismus und dem Freiheitsstreben des Geniekults steht.

Der auf dem väterlichen Schloss lebende Franz Moor intrigiert erfolgreich beim Vater gegen den älteren Bruder Karl, der in Leipzig die Freiheiten des Studentenlebens genießt. Der verstoßene Karl Moor tritt aus der bürgerlichen Gesellschaft und wird Hauptmann einer Räuberbande. Während viele Bandenmitglieder Raub, Mord und Vergewaltigung aus Lust an der Gewalt begehen, setzt er Gewalt ein, um Armen zu helfen, Unschuldige zu rächen und korrupte Staatsbeamte abzustrafen. Doch Karl Moors Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit, begonnen aus persönlicher Kränkung und Ablehnung der bestehenden Gesellschaftsordnung zugleich, führt ihn an den Punkt, wo er erkennt, "dass zwei Menschen wie ich den ganzen Bau der sittlichen Welt zugrund richten würden."

Eine halbe Stunde vor jeder Vorstellung (außer der Premiere) gibt es eine Stückeinführung im Spiegelfoyer.

In Zusammenarbeit mit der Theatercompagnie
Fliegende Fische.

Termine:
3. bis 19. März 2009

Spielplan des Theaters>



© 2008 by WAEPART, Baden-Baden/Germany. Abbildung: Wolfgang Peter

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