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Ausstellung im
Kulturhaus LA8 - Die Pyramide von
innen
Vom 27. März bis zum 15. August 2010 zeigt das
Museum für Kunst und Technik
des 19. Jahrhundert seine dritte Ausstellung:
"Die Pyramide von innen. Die Entdeckung des Alten
Ägyptens im 19. Jahrhundert". Abenteuerlust
und Neugier öffneten im vorletzten Jahrhundert
das Fenster zur Vergangenheit Ägyptens.
Wilhelm Dieudonné Stieler (1889-1912)
bereiste 1908/09 das Land und war von der alten
Kultur fasziniert. Er legte eine kleine Sammlung
von Ägyptiaca an, die heute von der Stiftung
für ein Schweizerisches Orient Museum, Basel
betreut wird und den Kern der Ausstellung bildet.
Neben Stielers Objekten werden zwei sehr gut
erhaltene Mumien aus dem 2. Jahrtausend vor Chr.
bzw. dem 1. Jahrhundert nach Chr. und weitere
spektakuläre Exponate aus dem Antikenmuseum
Basel und weiteren privaten Sammlungen die
Zeitspanne zwischen dem Alten Reich (ca. 3.500 v.
Chr.) und dem frühen Christentum zu sehen
sein.
Das 19. Jahrhundert mit seinen geografischen
Eroberungen, seinem geschichtlichen Wissensdrang
und seinen archäologischen Entdeckungen
eröffneten neue Möglichkeiten, sich mit
der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Nicht erst
seit dem napoleonischen Feldzug nach Ägypten,
der zwischen 1798 und 1801 die Aufmerksamkeit
Europas auf sich zog, löste das Land entlang
des Nils eine Faszination auf Künstler und
Wissenschaftler aus. Die dort vermuteten
Schätze, verborgen in den Pyramiden und
Königsgräbern, lockten auch Abenteurer in
das Land der Pharaonen. Erst im Verlauf des 19.
Jahrhunderts wuchs ein Bewusstsein für die
Ägyptologie und den Erhalt der historischen
Denkmäler. Im Rahmen der Ausstellung spielt
deshalb auch die Grabungsgeschichte und die ersten
wissenschaftlichen Analysen der wieder ans
Tageslicht geförderten Kulturgüter eine
wichtige Rolle.
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