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Jubiläumsjahr 2012: 900 Jahre Baden
Baden-Baden ist namengebende Residenz der Markgrafen und war die Sommerresidenz der Großherzöge. Ausstellung im Stadtmuseum Baden-Baden und Führungen im Kloster Lichtenthal.

Die Geschichte der Markgrafen und späteren Großherzöge von Baden ist über acht Jahrhunderte eng verbunden mit ihrer alten Residenzstadt Baden (heute Baden-Baden), nach der sie sich seit dem frühen 12. Jahrhundert benennen. In Baden-Baden erinnern zahlreiche Gebäude, Straßen und Plätze an die Mitglieder des Hauses Baden und dessen nunmehr 900-jährige Geschichte.

Die Burg Hohenbaden, das heutige „Alte Schloss”, ist die Stammburg der Badener. Sie wurde von Hermann II., dem Begründer der Linie, um 1100 außerhalb des Ortes auf einem Felsgrat des Battert errichtet. Vor den Toren der Stadt gründete Markgrafenwitwe Irmengard 1245 das Zisterzienserinnenkloster Lichtenthal, das Hauskloster und Grablege der Markgrafen von Baden wird, und in dem bis heute ein reges Klosterleben gepflegt wird. Im 15. Jahrhundert erfährt die Residenzstadt wesentliche bauliche Veränderungen. Die zur Stiftskirche erhobene Pfarrkirche wird grundlegend umgestaltet und erweitert. Markgraf Christoph I. verlegt 1479 seine Residenz in das sogenannte „Neue Schloss”, das seine Nachfolger zu einem Renaissance-Schloss mit weit läufigem Garten ausbauen. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wird die Stadt 1689 weitgehend zerstört. Der Landesherr, Markgraf Ludwig Wilhelm, kehrt nicht nach Baden-Baden zurück, sondern baut sich ein neues Schloss in Rastatt. Die Einwohner Baden-Badens beginnen ihre Stadt neu zu errichten. Zu den Maßnahmen, die die Attraktivität der Stadt steigern sollen, gehört 1765/66 der Bau eines „Promenadenhauses” (Kurhaus). Zudem bleibt die Kurstadt während der Saison vom 1767 erlassenen allgemeinen Glücksspielverbot ausgenommen.

Und auch Markgraf Karl Friedrich, der 1771 nach dem Aussterben der Baden-Badener Linie deren Landesteil übernimmt, fördert die weitere Entwicklung der Stadt. Er lässt das zerstörte Neue Schloss herrichten und Fahr- und Spazierwege zu interessanten Aussichtspunkten anlegen. In der Stadt selbst kommt es zu einer regen staatlichen Bautätigkeit, deren Leitung in den Händen des großherzoglichen Baudirektors Friedrich Weinbrenner liegt. Höhepunkt und Abschluss seiner Tätigkeit in Baden-Baden ist der Bau des neuen Konversationshauses, des heutigen Kurhauses, in den Jahren 1821–1824. Die Stadt wird zur Sommerresidenz der Großherzöge von Baden und erlebt innerhalb weniger Jahrzehnte einen beispiellosen Aufstieg zum mondänen Weltbad. Die internationale Badegesellschaft vergnügt sich bis heute beim Spiel am Roulettetisch, bei Konzerten internationaler Stars, vielbeachteten Theateraufführungen, Bällen und den internationalen Galopprennen Iffezheim. Baden-Baden wird im 19. Jahrhundert zur Sommerhauptstadt Europas.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt sich eine besondere Beziehung zwischen Baden und Preußen, bedingt durch die Ehe des badischen Großherzogs Friedrich I. mit der preußischen Prinzessin Luise. Die Eltern der Braut, das preußische Königs- und spätere Kaiserpaar Wilhelm I. und Augusta werden fast 40 Jahre lang die treuesten Gäste Baden-Badens. Noch heute prägen die beiden Schlösser der Markgrafen und Großherzöge von Baden das Bild der Stadt. Und für die 2000-jährige Badetradition steht das 1877 eröffnete, im Stil der italienischen Hochrenaissance errichtete Friedrichsbad, das den Namen des damals regierenden Landesherrn trägt.

Stadtmuseum: Das Stadtmuseum in der Lichtentaler Allee lädt im Jubiläumsjahr zu einem „Spaziergang durch die Stadtgeschichte” ein, bei dem die vielfältigen Verbindungen der Markgrafen und Großherzöge von Baden zu der Stadt deutlich werden, deren Namen die Stadt trägt.



Das Kloster Lichtenthal: Die Zisterzienserinnen-Abtei, die bereits 1245 von der badischen Markgräfin Irmengard gegründet wurde, zählt zu einem der wenigen Klöster in Deutschland, in dem bis heute durchgängig eine Klosterschule ansässig ist. Einen historischen Einblick gewähren Ihnen, neben dem Kloster, die Fürstenkapelle und die Grablege der Markgrafen.

Mehr Infos:
Flyer der Stadt Baden-Baden (PDF)




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Abbildung: Großherzog Friedrich I. von Baden und seine Frau Luise von Preußen. Posted January 16, 2012.

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